Projekt »Expert 4.0« startet in Hannover

 

Mit einem Kickoff-Meeting im I.Q. Institut begannen die beteiligten Partner heute ihre gemeinsame Arbeit. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben, Personal und Organisationen in Sensor-Produktionsunternehmen für »Industrie 4.0« fit zu machen.

Ziel von Expert 4.0 ist eine Stärkung und Entwicklung der hochinnovativen mittelständisch geprägten Hightech-Unternehmen. Die Ergebnisse des Vorhabens tragen wesentlich dazu bei, die Mitarbeiter wie auch die Betriebsorganisation nachhaltig für die Herausforderungen von Industrie 4.0 zu qualifizieren. Hierzu werden im Expert-4.0 Projekt die Anforderungen durch Industrie 4.0 bei den 480 im AMA-Verband organisierten KMUs evaluiert sowie Konzepte zur Qualifikation von Mitarbeitern und
die Anpassung der Betriebsorganisation an Industrie 4.0 Prozesse entwickelt und anschließend in den Partnerfirmen erprobt.

Beteiligt sind neben dem AMA-Verband als assoziiertem Partner die GEMAC – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH als Projektpartner (www.gemac-chemnitz.de) sowie die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH als Projektträger.

Die beteiligten Partner des Projektes geben im I.Q. Institut den Startschuss für »Expert 4.0«

Die beteiligten Partner des Projektes geben im I.Q. Institut den Startschuss für »Expert 4.0«

 

I.Q. unterstützt »Expert 4.0« mit interdisziplinärem Team

Das I.Q. Institut für Qualität im Management GmbH & Co. KG übernimmt die Verbundkoordination des Projektes und wird durch Anke Rudnick und Till Buchmann vor allem Impulse im Bereich Organisations- und Personalentwicklung liefern. Die Projektleitung durch Dr. Stephan Meiser sichert das Schnittstellenmanagement zu den technologischen Fragestellungen der Sensorik.

Das Beraterteam von I.Q ermittelt in diesem Projekt gemeinsam mit den Partnern den zukünftigen Qualifizierungsbedarf von Mitarbeitern, insbesondere im Hinblick auf fachübergreifende Kompetenzen. Die Entwicklung von entsprechenden Betriebsorganisationskonzepten und Konzepten zur strategischen Personalwirtschaft bilden weitere Säulen des Vorhabens. Die Betriebe werden damit vor allem in den Bereichen Beschäftigungsfähigkeit und Aufbau von Personalentwicklungskompetenz auf Führung 4.0 eingestellt.

Den Start ins Kickoff gestaltete zunächst Wolf Steinbrecher (www.commonsenseteam.de) mit einem Einblick in  agile Arbeitsmethoden, die in immer mehr Unternehmen Einzug halten werden. Wie viele der orangefarbenen »Auraptoren« (=Tischtennisbälle) kann die Gruppe wohl gemeinsam durchschleusen? Schätzen, Probieren, Fehler machen und sich zügig verbessern – dieses Scrum Live-Experiment gab schon einmal einen guten Eindruck von Tools und Methoden, die zukünftig nicht mehr nur in der IT-Branche ihren Platz haben.

Dr. Stephan Meiser und Till Buchman gaben im Anschluss einen Überblick über das Projektkonzept und erste Schritte, bevor am Nachmittag alle beteiligten Projektpartner ihre Ziele und Erwartungen an die gemeinsame Arbeit formulierten. »Unsere Projektziele«, so I.Q. Geschäftsführerin Anke Rudnick, »haben an vielen Stellen mit guter Kommunikation, Transparenz und Vertrauen innerhalb der untersuchten Betriebe zu tun.« Eine solche Atmosphäre wünsche sie sich auch zwischen den Projektpartnern und sei gespannt und zuversichtlich, dass eine fruchtbare gemeinsame Arbeit gelingen kann.

Das Projektteam freut sich auf die kommende gemeinsame Arbeit für „Expert 4.0“. Der Abschluss des Vorhabens ist für 2019 vorgesehen.

Wie viele Bälle können wir sicher weiter transportieren?

»Wie viele Bälle können wir sicher weiter transportieren?« Dr. Thomas Simmons (AMA Verband), Marita Wendle (Partner für Innovation & Förderung) sowie Pascale Taube (AMA Verband) erproben die agile Arbeitsmethode »Scrum«.

 

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Arbeit von I.Q erhalten sie unter: http://iq-hannover.de/sm.html.

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